Enger geht es kaum

Die Birmensdorfer Halle erwies sich mal wieder als zu grosse Hürde. Aber es war eng, sehr eng!

Wir wussten, was uns erwartete, denn schon im Hinspiel forderten uns die jungen Mädels von S9 und gönnten uns nur zwei Punkte. Nun wollten wir deren drei.

Den ersten Satz gewannen wir souverän. Wir setzten die Gegnerinnen vor allem mit starken Services unter Druck. Erstmals spielten wir mit Camila als Libera. Eine super Sache, kratzt sie doch all die Bälle, denen wir sonst nur hinterherschauen. Nach dem Seitenwechsel drehte S9 auf und sie zeigten uns, wie ein druckvolles Angriffsspiel aussehen kann. Wir waren oft zu langsam oder produzierten unnötige Eigenfehler und mussten so den Satzausgleich hinnehmen. Im dritten Satz dominierten dann wieder wir. Plötzlich funktionierte unser Spiel und in den zunehmend länger werdenden Spielzügen behielten wir oft das bessere Ende für uns. Es kam jedoch, wie es an diesem Abend wohl kommen musste. Netterweise gaben wir den vierten Satz den Gegnerinnen (die hatten aber auch plötzlich einen super Block und hammerharte Smashes!). Das Tie-Break musste über Sieg und Niederlage entscheiden. Wir kämpften. Wir gaben nochmals alles. Es reichte leider nicht ganz, S9 durfte sich zum Schluss feiern lassen. Ganze drei Punkte mehr hatten sie sich in fünf Sätzen erspielt!

Fazit: Libera funktioniert super, nächstes Mal wähle ich im Tie-Break die Annahme (@Sänds: Du siehst, ich höre dir zu!) und wegen Stefano erscheint dieser Bericht nun sogar noch vor Mitternacht!

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