Die Schwierigkeit, Zuschauer zu sein

Leider kam ich etwas spät zum Spiel in Ludretikon, fand die Türe schon verriegelt vor und niemanden auf der Tribüne, den ich auf mich hätte aufmerksam machen können. Glücklicherweise hörte ich Lärm vom unterm Dach im Schulhaus. So stieg ich schnell die drei Stockwerke hoch und erhielt auch prompt den Schlüssel für die Turnhalle von einem Lehrer. — Vielen Dank für das Vertrauen! — Also schnell wieder all die Treppen hinunter, die Türe zur Turnhalle öffnen und mit dem Buch, das ich glücklicherweise immer für die Time-outs und die Pausen bei mir habe, blockieren. Wieder die drei Stockwerke hinauf gehastet, den Schlüssel mit Dank zurückgegeben, und zwischen Eltern und Kinder die Treppen hinuntergeeilt, um ja unten zu sein, bevor jemand möglicherweise meine Türblockierung entfernen würde. Uff! Geschafft. Gerade noch zur rechten Zeit um zu sehen, wie der erste Satz leider 18:25 an Züri Unterland D1 ging.

Die Hoffnung kam mit dem zweiten Satz zurück: 25:20 nach einer konzentrierten Zusammenarbeit. Leider schien damit das Pulver schon wieder verschossen. Und der dritte Satz ging knapp mit 22:25 verloren. Dann konnte das D1 die Dynamik nicht mehr umkehren und verlor den vierten Satz relativ klar mit 15:25.