Ein Sieg zum Schluss

Im letzten Spiel der Saison wollten wir nochmals mit einem Sieg auftrumpfen. Da kam uns der Tabellenletzte natürlich sehr gelegen. Doch ganz so einfach, wie wir uns das vorgestellt hatten, wurde es dann nicht.

Wir starteten sehr nervös. Uetikon griff konsequent an, wir verteidigten gut, waren aber nicht in der Lage, mit unserem Angriff die Gegnerinnen unter Druck zu setzen. So verloren wir prompt den ersten Satz mit 18:25, was uns ziemlich ärgerte. Sänds blieb erstaunlich ruhig (wir führen das jetzt mal auf seine Erkältung zurück) und fand in der Pause anscheinend die richtigen Worte. Wir konnten uns steigern, den engen Satz mit 25:23 gewinnen und damit zum 1:1 ausgleichen. Im dritten Satz dominierten wir dann klar. Mit guten Services, einer hervorragenden Verteidigung und schönen Angriffen liessen wir den Gästen keine Chance. Die Euphorie währte allerdings nicht lange. Im vierten Satz wurde es nochmals richtig eng. Uetikon lag permanent vorne und man spürte, dass sie sich unbedingt in den fünften Satz retten wollten. Wir kämpften etwas unglücklich und lagen zwischenzeitlich mit 12:19 hinten. Aber aufgeben kam nicht in Frage! Die letzten Reserven wurden mobilisiert und schliesslich holten wir uns die drei Punkte und den Sieg mit 25:23! Fazit: Wenn Rinku „täfelet“, können wir gar nicht verlieren (bitte in der neuen Saison so einteilen!).

Wir beenden die Saison damit auf dem 5. Platz, was den Erwartungen von vor der Saison entspricht. Danke, Mädels und Sänds! Es war einmal mehr eine coole Saison!

Und an dieser Stelle möchten wir auch dem Damen 3 ganz herzlich zum Aufstieg gratulieren! Was für eine tolle Leistung!

Enger geht es kaum

Die Birmensdorfer Halle erwies sich mal wieder als zu grosse Hürde. Aber es war eng, sehr eng!

Wir wussten, was uns erwartete, denn schon im Hinspiel forderten uns die jungen Mädels von S9 und gönnten uns nur zwei Punkte. Nun wollten wir deren drei.

Den ersten Satz gewannen wir souverän. Wir setzten die Gegnerinnen vor allem mit starken Services unter Druck. Erstmals spielten wir mit Camila als Libera. Eine super Sache, kratzt sie doch all die Bälle, denen wir sonst nur hinterherschauen. Nach dem Seitenwechsel drehte S9 auf und sie zeigten uns, wie ein druckvolles Angriffsspiel aussehen kann. Wir waren oft zu langsam oder produzierten unnötige Eigenfehler und mussten so den Satzausgleich hinnehmen. Im dritten Satz dominierten dann wieder wir. Plötzlich funktionierte unser Spiel und in den zunehmend länger werdenden Spielzügen behielten wir oft das bessere Ende für uns. Es kam jedoch, wie es an diesem Abend wohl kommen musste. Netterweise gaben wir den vierten Satz den Gegnerinnen (die hatten aber auch plötzlich einen super Block und hammerharte Smashes!). Das Tie-Break musste über Sieg und Niederlage entscheiden. Wir kämpften. Wir gaben nochmals alles. Es reichte leider nicht ganz, S9 durfte sich zum Schluss feiern lassen. Ganze drei Punkte mehr hatten sie sich in fünf Sätzen erspielt!

Fazit: Libera funktioniert super, nächstes Mal wähle ich im Tie-Break die Annahme (@Sänds: Du siehst, ich höre dir zu!) und wegen Stefano erscheint dieser Bericht nun sogar noch vor Mitternacht!

Sieg am Neujahrsturnier in Wädi

Es war noch dunkel, als sich 10 OTAnerinnen und 1 Trainer am Sonntagmorgen durch den Schnee nach Wädenswil kämpften…

Fit und munter standen wir ab 8 Uhr im Einsatz. Dank ausgeklügeltem Rotationssystem von Sänds blieben wir während des ganzen Tages auch geistig sehr aktiv ! Die Stimmung im Team war grossartig, die Motivation und der Ehrgeiz hoch. 6 Spiele waren zu bewältigen und wir bewiesen einmal mehr, dass wir eine Turniermannschaft sind. 11 Sätze gewannen wir, nur einer ging verloren und so standen wir zum Schluss zuoberst auf dem Treppchen! Zwischendurch machten wir es durchaus spannend, liessen uns etwas zurückfallen, damit auch Sänds seine Einsätze als Trainer hatte…

Einstieg ins 2017 optimal gelungen, Selbstvertrauen für die Rückrunde getankt! Danke an all unsere treuen Zuschauerinnen und Zuschauer, die uns von der Tribüne aus unterstützt haben!

Grosser Kampf, null Punkte

Das letzte Vorrundenspiel hatte es in sich! Die Geschichte begann schon bei der Anreise. Für einmal setzten wir auf ÖV (grosser Fehler!). 8 Mädels aus unterschiedlichsten Richtungen suchen sich am Bahnhof… Aber wir spielen ja auch Volleyball und sind keine OL Läuferinnen! Kaum hatten wir dann auch noch die Halle in Oerlikon gefunden (nach einem gefühlten Halbmarathon!), waren wir so was von bereit!

Es entwickelte sich ein wahrer Krimi! Wir waren wohl selber etwas erstaunt darüber, dass wir spielerisch so gut mithalten konnten (stimmungsmässig sowieso, das war klar, wir schrien die Gegnerinnen fast ins Elend!). Mit grossem Kampf und Einsatz erspielten wir uns sogar Satzbälle, konnten diese leider nicht verwerten und so schnappte uns Oerlikon den ersten Satz mit 30:28 vor der Nase weg. Sänds hatte es nicht leicht, da wir mal wieder in völlig neuer Konstellation in der Halle standen. Dies war dann zu Beginn des zweiten Satzes spürbar. Wir liessen uns aus der Ruhe bringen, konnten dadurch keinen Druck mehr ausüben und lagen schnell weit zurück. Doch aufgeben war selbst bei 22:10 kein Thema! Wir kamen tatsächlich nochmals ran und gaben uns erst mit 25:18 geschlagen. Und im dritten Satz drehten wir nochmals auf! Wir wollten noch nicht nachhause, nicht ohne Satzgewinn und wir wehrten uns bis zum bitteren Ende gegen die Niederlage, wehrten Satzbälle ab, zwangen die Gegnerinnen zu Fehlern und mussten uns trotzdem wiederum äusserst knapp mit 26:24 geschlagen geben. Schade um den riesigen Aufwand, genial, wie wir als Team funktionierten und gekämpft haben!

Das anschliessende Teamessen beim Mexikaner hatten wir uns nun wirklich verdient! Es wurde feucht fröhlich (und das, obwohl Sänds alkoholfreies Bier trinken musste) und einmal mehr spät (oder früh, je nach Sichtweise…). Neuste Erkenntnisse: Bis Juli wurde ein Kinder-Produktions-Stop verordnet, das Einschenken von Margarita hat so seine Tücken und Mayumi spielt in der nächsten Saison bei uns! Der Abend schloss mit der erfreulichen Mitteilung, dass alle im eigenen Bett schlafen konnten und keine Notfallübungen gestartet werden mussten…

Cooles Team!!! Danke!

Volleyballclub in Thalwil, Horgen und Region Zürich