Das erste Spiel der Saison 18/19 gegen Uster, ein Gradmesser?

Die Kurzanalyse gleich nach dem Spiel ist abgeschlossen, hör hinein.

Die Pläne fürs Trainingsweekend sind geschmiedet… Es gibt einiges zu tun.

Danke Giliane und Stefan fürs Schreiben und Täfelen und den Schiedsrichtern fürs Pfeifen.

Keine Punkte zum Saisonstart

Ausgangslage

Sara (schwanger), Kathi (schwanger), Renée (verletzt), Patrizia (Mutterschaftsurlaub), Mireille (Pause), Camila (Ferien). So blieben dann noch sieben Spielerinnen, welche am Freitagabend in der Halle standen.

Zudem hatten wir alle eine intensive Matchvorbereitung in den Beinen: am Vorabend tanzten und sangen wir fünf Stunden lang am Oktoberfest und trainierten all jene Muskeln, welche wir nun brauchten…

Und dann waren da noch die Gegnerinnen aus Oerlikon. Kein ideales Los, hatten wir die letzten vier Begegnungen doch immer klar verloren.

Das Spiel

Der erste Satz ist schnell erzählt. Geistig tanzten wir wohl noch durch die Nacht. Von der Leichtigkeit und Eleganz des Vorabends war leider wenig zu erkennen und die Oerlikerinnen hatten leichtes Spiel. 25:14 hiess das Verdikt. Klare Worte von Sänds rüttelten uns wach und so konnten wir uns in allen Belangen steigern. Mit viel Kampfgeist schafften wir es, endlich einen Satz gegen die Zürcherinnen zu gewinnen (27:25). Das gab einen enormen Energiekick und so gelang es uns im dritten Satz, immer ganz leicht die Oberhand zu behalten. Leider konnten wir die gute Leistung nicht ganz durchziehen. Zu viele Eigenfehler zum absolut falschen Zeitpunkt und wir wurden auf der Ziellinie abgefangen und mussten den Satz mit 26:24 hergeben. Der Frust darüber war riesig und wir waren mental zu wenig stark, um das wegzustecken. Im vierten Satz brachen wir förmlich auseinander und verloren schliesslich mit 25:8.

Es bleibt die Gewissheit, dass wir auch starke Gegnerinnen nervös machen können, dass wir einige Schwächen haben, an denen wir hart arbeiten müssen und dass wir einen super coolen Mannschaftsgeist auf und neben dem Feld haben! Und Mädels, sorry wegen des „Gemotzes“ beim Schiri (aber de hät mi so ufgregt!)!

Ein Sieg zum Schluss

Im letzten Spiel der Saison wollten wir nochmals mit einem Sieg auftrumpfen. Da kam uns der Tabellenletzte natürlich sehr gelegen. Doch ganz so einfach, wie wir uns das vorgestellt hatten, wurde es dann nicht.

Wir starteten sehr nervös. Uetikon griff konsequent an, wir verteidigten gut, waren aber nicht in der Lage, mit unserem Angriff die Gegnerinnen unter Druck zu setzen. So verloren wir prompt den ersten Satz mit 18:25, was uns ziemlich ärgerte. Sänds blieb erstaunlich ruhig (wir führen das jetzt mal auf seine Erkältung zurück) und fand in der Pause anscheinend die richtigen Worte. Wir konnten uns steigern, den engen Satz mit 25:23 gewinnen und damit zum 1:1 ausgleichen. Im dritten Satz dominierten wir dann klar. Mit guten Services, einer hervorragenden Verteidigung und schönen Angriffen liessen wir den Gästen keine Chance. Die Euphorie währte allerdings nicht lange. Im vierten Satz wurde es nochmals richtig eng. Uetikon lag permanent vorne und man spürte, dass sie sich unbedingt in den fünften Satz retten wollten. Wir kämpften etwas unglücklich und lagen zwischenzeitlich mit 12:19 hinten. Aber aufgeben kam nicht in Frage! Die letzten Reserven wurden mobilisiert und schliesslich holten wir uns die drei Punkte und den Sieg mit 25:23! Fazit: Wenn Rinku „täfelet“, können wir gar nicht verlieren (bitte in der neuen Saison so einteilen!).

Wir beenden die Saison damit auf dem 5. Platz, was den Erwartungen von vor der Saison entspricht. Danke, Mädels und Sänds! Es war einmal mehr eine coole Saison!

Und an dieser Stelle möchten wir auch dem Damen 3 ganz herzlich zum Aufstieg gratulieren! Was für eine tolle Leistung!

Volleyballclub in Thalwil, Horgen und Region Zürich