Volleyball Club-WM 2014 der Frauen in Zürich

Vom 7. bis 11. Mai 2014 kämpfen in der Saalsporthalle Zürich erneut die weltbesten Clubteams im Frauenvolleyball an der FIVB Club-Weltmeisterschaft um den WM-Titel – und um USD 450‘000 Preisgeld.

Der achtfache Schweizermeister Volero Zürich (Startplatz der Ausrichternation) trifft dabei auf Dinamo Kazan (RUS, Sieger der CEV Champions League 2014), SESI São Paulo (BRA, Südamerika-Meister 2014), Molico Osasco (BRA, Wild Card, Club-Weltmeister 2012) sowie zwei weitere Weltklasse-Teams. Diese letzten beiden Startplätze sind noch nicht vergeben bzw. für den designierten Asienmeister sowie ein zweites Wild-Card-Team reserviert.

Alle Volleyballerinnen und Volleyballer, welche die Weltstars des Frauen-Volleyballs einmal live in Aktion sehen möchte, sollten sich diese Gelegenheit auf keinen Fall entgehen lassen!

Freier Eintritt zu den Gruppenspielen

Der Besuch der Gruppenspiele (Mittwoch bis Freitag, 7.-9. Mai 2014) ist dank der Unterstützung der United Volleyball Foundation kostenlos.

Spezialangebot für Volleyball-Vereine am Finalwochenende

Für die Finalspiele vom Samstag (Halbfinals) und Sonntag (kleiner und grosser Final), 10./11. Mai 2014, unterbreiten wir allen Volleyball-Vereinen das folgende Spezialangebot für Gruppen ab 10 Personen:

  • Gruppen-Tagesticket Erwachsene (ab 10 Personen):   CHF 20.–/Person
  • Gruppen-Tagesticket JuniorInnen (bis U23, ab 10 Personen):   CHF   5.–/Person

Die Gruppentickets können bis spätestens am 27. April 2014 mit dem Formular im Anhang bestellt werden (per E-Mail anmichael.meyenberg@eventcourt.ch).

Einzeltickets

Der ordentliche Ticket-Vorverkauf für die beiden Finaltage ist ebenfalls bereits eröffnet. Einzeltickets können ab sofort online unter www.starticket.ch bezogen werden. Der Preis für eine Tageskarte (zwei Spiele) beträgt CHF 35.00, das Kombiticket für beide Finaltage (Halbfinals am Samstag, kleiner und grosser Final am Sonntag) kostet CHF 50.00. Sämtliche Einzelticket-Preise verstehen sich exkl. Kommissionen und Gebühren.

Bitte beachten Sie auch die aktuellsten News und Informationen zur FIVB Volleyball Women’s Club World Championship auf unseren Online-Plattformen:

Ich bitte Sie, Ihre Trainer, Teamverantwortlichen und Vereinsmitglieder über dieses Angebot zu informieren.

Wir freuen uns auf zahlreiche Volleyball-Vereine und auf eine tolle Stimmung in der Saalsporthalle!

Sportliche Grüsse

Markus Foerster

Bittere Tränen in Birmensdorf

Voll Zuversicht und mit einem guten Abschlusstraining vom Vortag in den Beinen starteten wir in das letzte Kapitel dieser Saison. Mit einem klaren Sieg sollte der Aufstieg gesichert werden. Sollte… denn es kam leider anders…

Der Druck war vom ersten Ball an spürbar. Wir spielten nervös, teilweise fahrig. Und die Gegnerinnen nutzten die Gunst der Stunde und spielten sich förmlich in einen Rausch hinein. Die Bälle flogen uns zu Beginn des ersten Satzes nur so um die Ohren, wir fanden den Einstieg in das Spiel überhaupt nicht. So lagen wir schnell mit einigen Punkten zurück, was sich auch mit einer leichten Verbesserung unseres Spiels nicht mehr aufholen liess. 25:18 und es hiess 1:0 für die Heimmannschaft.

Nach dem Seitenwechsel wurde unser Spiel besser, sicherer. Wir machten weniger Eigenfehler, konnten den Gegner auch mal unter Druck setzen und die Freude am Volleyball kehrte auf das Spielfeld zurück. Die Birmensdorferinnen liessen sich jedoch nicht entscheidend distanzieren. Sie zeigten vor allem in der Verteidigung eine hervorragende Leistung und so brauchten wir bei jedem Ballwechsel viel Energie und mehrere Angriffsbälle, um dann schliesslich auch den Punkt zu machen.  Wir hatten es in der Hand und erspielten uns einen leichten Vorsprung. Doch es sollte an diesem Abend nicht sein. Mit 27:25 ging auch der zweite Satz an die Heimmannschaft. Und mit einem Schlag waren alle Träume ausgeträumt. Selbst mit einem Tie-Break Sieg konnten die nötigen drei Punkte nicht mehr eingefahren werden. Wir waren am Boden zerstört, noch auf dem Spielfeld flossen die ersten Tränen.

Der Druck war damit im dritten Satz zwar nicht mehr vorhanden, richtig befreit liess es sich trotzdem nicht aufspielen, der Frust sass zu tief. Sänds erreichte uns mit seinem Coaching nicht mehr, seine Anweisungen verstanden wir zwar, konnten sie aber nicht mehr umsetzen. Die Verzweiflung war ihm ins Gesicht geschrieben. Wir kämpften, leisteten Gegenwehr, blieben aber chancenlos. Und so ging auch der letzte Satz der Saison an die Gegnerinnen.

Im entscheidenden Moment konnten wir dem Druck nicht standhalten. Wir weinten so einigen unnötig verlorenen Sätzen und Spielen nach und wussten, dass wir sehr, sehr nahe am Aufstieg dran gewesen waren.

Mit etwas Abstand werden wir wohl erkennen, dass wir mit dieser praktisch neu zusammengesetzten Mannschaft eine gute Saison gespielt haben. Die Routine fehlte uns noch und wohl auch die nötige Ruhe und Gelassenheit, um die entscheidenden Punkte und Spiele zu gewinnen. Aber es ist eine tolle Mannschaft und bereits unter der Dusche, mit einem Becher Prosecco in der Hand, fanden wir unser Lachen wieder!

Ein herzliches Dankeschön unseren beiden Trainern, Sänds und Bruno, für die Unterstützung, das Coaching, die Trainings und die vielen Nerven, die es braucht!

Pflicht erfüllt

Wenn man gegen den Tabellenletzten antritt, ist der Auftrag gegeben. Ein 0:3 Sieg gegen Einsiedeln wurde sowohl von den Trainern als auch von uns Spielerinnen gefordert.
Trotzdem gingen wir mit Respekt an die Sache ran, nur zu gut erinnerten wir uns daran, wie es gegen Wädivolley ausgegangen war…

Es galt, sich schnell auf die sehr kleine Halle einzustellen und sich auf keinen Fall dem Niveau des Gegners anzupassen. Dies gelang im ersten Satz gut. Mit starken Serviceleistungen und viel Druck im Angriff hiess es nach kurzer Zeit bereits 10:25.
Auch nach dem Seitenwechsel schafften wir es, die Konzentration beizubehalten, obwohl von den Gegnerinnen kaum druckvolle Bälle zurückkamen. Schliesslich ging auch dieser Satz mit 10:25 überlegen an OTA.

Zu Beginn des dritten Satzes war es dann mit der Konstanz etwas vorbei. Es schlichen sich einige unnötige Fehler ein, so dass kurz hintereinander zwei Time-Outs nötig waren, um die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen. Der Sieg geriet aber nie in Gefahr und mit 16:25 konnte auch dieser Satz und damit der Match gewonnen werden. Es war kein glorreicher Sieg aber eine solide Leistung.

Volleyballclub in Thalwil, Gattikon, Oberrieden, Horgen und Rüschlikon