Ligaerhalt vorzeitig gesichert

Bevor wir auf den sicheren Verbleib in der 4. Liga anstossen konnten, mussten wir noch etwas kämpfen. Uster forderte uns im ersten Satz gar nicht, was uns im zweiten Satz wohl etwas zum Verhängnis wurde. Plötzlich griffen sie an, plötzlich waren sie schnell in der Verteidigung, plötzlich schlichen sich bei uns viele Fehler und Ungenauigkeiten ein. Zu viele, so dass wir den Satzausgleich hinnehmen mussten, was uns (und noch mehr Sänds), ziemlich ärgerte. Dass wir es besser konnten, zeigten wir postwendend und dominierten im nächsten Satz klar. Und auch im vierten Durchgang bestätigten wir, warum wir in der 4. Liga am richtigen Ort sind. Bis auf einen kleinen Leistungsabfall in der Mitte des Satzes zogen wir unser Ding durch und sogar das regelmässige Servicetraining zeigt so langsam seine Wirkung.

Rechnerisch ist ein Abstieg nicht mehr möglich, Minimalziel erreicht. Doch natürlich wollen wir mehr, ist ja klar! Wir wollen weitere Siege (auch weil der Prosecco und das Bier dann einfach besser schmecken)!

Den Leader gefordert

Wir hatten gegen den überlegenen Leader noch eine Rechnung offen… Im Hinspiel gingen wir im Zürcher Oberland mehr oder weniger sang- und klanglos unter gegen Wetzikon. Das sollte anders aussehen im Rückspiel!

Von Beginn weg kämpften wir um jeden Ball und versuchten, das gefürchtete Angriffsspiel der Gegnerinnen mit viel eigenem Druck zu stören. Es entwickelte sich ein äusserst spannendes Spiel. Im ersten Satz mussten wir uns noch 25:20 geschlagen geben, im zweiten kamen wir bereits auf 25:23 ran. Und im dritten stimmte einfach alles. Endlich kamen die Services, endlich gelangen die Annahmen und so entwickelte sich ein richtiger Krimi, den wir mit dem Sieg des dritten Satzes denkbar knapp besiegeln konnten (25:23). Ein Teilziel war erreicht!

Leider gelang dann der Start in den vierten Satz schlecht. Mit bis zu acht Punkten lagen wir hinten, schafften aber dank grossem Kampfgeist, guter Stimmung, viel Unterstützung der Reservespielerinnen und der Zuschauer wieder den Anschluss. Kaum waren wir dran, verschenkten wir leider wichtige Punkte und es war einmal mehr Sara vergönnt, den Matchball zu versieben… (danke für die Runde in der Beiz!).

Es war sicher eines der besten Spiele der bisherigen Saison. Wir verlangten dem unangefochtenen Leader unserer Gruppe einiges ab und spielten fast immer auf Augenhöhe. Und das als Aufsteiger!

Gut, den Fairnesspreis werden wir nicht gewinnen dieses Jahr… (und ja, ich versuche nächstes Mal besser zu lügen und ja, ich werde Busse tun…) und ja, einige Punkte gewannen wir auch dank des Schiedsrichters… Aber jubeln zur richtigen Zeit will auch gelernt sein (gäll Simone)! Danke, Pascale und Renée, für die zwei Flaschen Prosecco, die an diesem Abend besonders fein schmeckten! Es hat ziemlich Spass gemacht und macht Lust auf mehr…

Mental stark

Nach der 3. Satz-Blamage im Hinspiel gegen Züri Unterland, wollten wir vor unserem eigenen Publikum eine bessere Leistung zeigen. Doch der Anfang war schwer. Kaum hatten wir ein paar Bälle gespielt, musste unser Captain die Halle verlassen, da er sich beim Zusammenstoß mit Ernesto am Ohr verletzt hatte. Wir bekundeten Mühe mit den Annahmen und fanden erst gegen Ende des ersten Satzes wieder zu unserem Spiel. Leider konnten wir unseren Rückstand nicht mehr ganz aufholen, nahmen aber die Motivation mit in den 2. Satz und glichen aus. Der 3. Satz ging knapp an die Gäste. Wir ließen uns jedoch nicht beeindrucken und glichen ein zweites Mal aus. Somit war das Spektakel perfekt. Die Fans feuerten uns im Tiebreak an und wir wechselten die Seiten mit einem knappen Vorsprung, den wir bis zum Schluss erfolgreich verteidigen konnten. Am Schluss stand 15:13 für OTA. Revanche geglückt!

Volleyballclub in Thalwil, Gattikon, Oberrieden, Horgen und Rüschlikon